Livepainting und Theater

Livepainting – Lichtperformance analog!

Livepainting ist als Performance immer anders, auch wenn es einer bestimmten Choreografie folgt. Die Bilder werden auf drei Projektoren gemalt, gekratzt, gebaut, collagiert, um im nächsten Moment zerstört und neu entwickelt zu werden. Diese Arbeit unterliegt einem beständigen Wachsen, Vergehen, Verwandeln, und einem Versuch permanenten Neuschaffens. Für den Zuschauer entsteht der Eindruck eines live entstehenden Animationsfilmes, dessen Ausgang ungewiss ist. Er ist Zeuge des analogen Schaffensprozesses, der, sichtbar und durchschaubar, durchaus wichtiger Bestandteil des Gesamtwerkes ist.

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realisierte Theaterprojekte: Synthese aus Sprache oder Tanz und Livepainting

„Der Latke“ eine Licht- und Theaterperformance des Panischen NOt-Theaters und Claudia Reh für Kinder ab 5 Jahren


Der Latke, ein jüdischer Kartoffelpuffer, der traditionell an Chanukka gegessen wird, springt aus der Pfanne und flieht bevor er gegessen werden kann. Auf seinem Weg durch das winterliche Dorf begegnet er zahlreichen Weihnachts-Symbolen, die ihm alle eine Rolle im Weihnachtsfest zuweisen wollen. Doch Latke will nicht. „Nein! Ich gehöre nicht zu Weihnachten!“ Wird Latke am Ende seiner Reise einen passenden Platz finden?
Lichtmalerei: Claudia Reh / Spiel/Musik: Utz Pannike / Dramaturgie/Regie: Esther Rölz

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Stachel der Arbeit“ – ein Livepainting – Elektro – Drama

….Welche Auswirkung hat unsere Arbeitsideologie und Praxis auf das alltägliche Leben, unsere Art Beziehungen zu gestalten, zu lieben, zu beobachten, zu denken und zu handeln? Wir stellen in unserer Performance die vorherrschende christlich-bürgerliche Arbeitsethik und ökonomischen Vernunft in Beziehung zu gelebten Modellen der Autonomie, der Freiräume und Utopie.

Electro-Sound Performance: Jörg Schittkowski, / Livepainting: Claudia Reh, / Idee/Text/Schauspiel: Utz Pannike, / Mentoring/Dramaturgie: Esther Rölz , / Produktion: Panisches NOt-Theater 2014

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